Archiv für die Kategorie ‘Gelebt’

h1

Gut gemacht.

November 21, 2009

Ich dacht mir heut so: Boah ey näh, das lässte nich länger mit dir machen. Schieben die dich einfach ab an die Wursttheke, und du willst das gar nich! Näh, so geht das nich! SO GEHT DAS NICH, FREUNDE! Hab ich mir so gedacht. Und dann beschlossen: Du gehst da jetz hin und sachst denen das. Einfach ma voll die Meinung sagste denen. Und dann drohste mit Kündigung, jawohl! Hauste die weg vom Tisch! So!

Und dann geh ich da so hin, und sag so: „Herr [Stellvertretender Marktleiter], ich möchte da nicht mehr arbeiten. Ich kann mir das nicht vorstellen, das noch länger zu machen!“ Und er sagt so: „Frau B., ich habe heute morgen um sechs Uhr angefangen zu arbeiten. Und ich bleibe hier noch bis 22 Uhr. Ich hab fünf Stunden geschlafen. Ich bin echt genervt!“ Und ich so: „Soll ich morgen wiederkommen?“ Und er so: „Morgen ist es genauso!“ Und ich so: „Okay, dann.. bin ich still.“

Das nenn ich Durchsetzungsvermögen. Ich gratuliere mir selbst. [Gut gemacht! Du hast den Endgegner besiegt und hast nun Level 7 erreicht. Du hast jetzt alle Fähigkeiten eines 7-Jährigen Kindes, herzlichen Glückwunsch!]

h1

Freitags-Füller. #2

November 6, 2009

6a00d8341c709753ef011570569c3f970b-400wi

1. St. Martin ist der Mann mit dem Pferd. Nicht zu verwechseln mit dem Prinz und dem Gaul.

2. Mein Kühlschrank ist voll und ich bin sehr dankbar dafür.

3. Meine Weihnachtseinkäufe finden erst statt, wenn es draußen schneit.

4. Gedanken über ein und denselben Schwachsinn schwirren in meinem Kopf herum.

5. Ich wünschte ich könnte manche Sachen leichter ertragen .

6. Man merkt es nicht, wenn man älter wird.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Wursttheke , morgen habe ich dasselbe geplant und Sonntag möchte ich eigentlich nichts tun, aber ich werde wohl lernen !

h1

Questions in my mind.

November 2, 2009

Ich kann es nicht oft genug sagen: Niemals habe ich mit dem ganzen Blödsinn gerechnet, der gerade auf mich herabprasselt. Vielleicht war ich naiv. Ein naives, junges Mädchen, das geglaubt hat, andere würden ihr Verständnis von Freundschaft teilen und ihre Prinzipien verstehen und einhalten. Vielleicht war das wirklich naiv, ich weiß es nicht. Ich habe auch keine Lust ständig nur zu jammern und mich darüber aufzuregen, was andere Menschen geschafft haben mit mir zu machen. Ich kann es nicht mehr ändern und je mehr Zeit vergeht, umso mehr legt sich Wut über den Schmerz.

Ich finde Situationen furchtbar, in denen ich mich noch nie zuvor befunden habe. Weil ich keine Ahnung habe, was nun richtig oder falsch ist. Handle ich nach dem Gefühl, das ich gestern hatte oder lieber nach dem jetzt gerade? Oder vielleicht gar nicht nach Gefühl, sondern lieber nach Verstand? Soll ich aufhören zu versuchen zu verstehen, was andere wohl über meine Entscheidungen denken würden? Oder ist das gerade wichtig? Was ist überhaupt wichtig für mich?

Kann ich jemandem noch vertrauen nach so einer Geschichte? Und viel wichtiger: Möchte ich so jemandem noch vertrauen? Ist nicht schon längst alles kaputt und würde es nicht nur schmerzhaft werden zu versuchen alles doch noch aufrecht zu erhalten? Aus gutem Willen und Angst vor dem Verlust? Oder ist da noch etwas, das es wert wäre es aufrecht zu erhalten? Und wenn ja, was ist es?

Noch nie habe ich mir so viele Fragen gestellt und noch nie habe ich so wenige Antworten gewusst.

h1

!!!

Oktober 29, 2009

Streichen wir den letzten Eintrag. Der war kindisch und peinlich. Und sehr offenbarend. Wahrscheinlich kann ihn eh jeder in seinem Feedreader lesen, weil ich ihn freigegeben habe. Nun gut, kann ich auch nicht ändern. Wir machen das ganze anders.

Ist ja ne anonyme Sache hier. Ich bin anonym, oder kennt mich wer? Prima. Also kann ich mich auch über meine anonymen Probleme aufregen, die mir meine anonymen Freunde geschaffen haben. Da kommt also meine anonyme Freundin (Name wird nicht verraten, weil… ja anonym, ne?) daher und hat suuuuper Kontakt mit meinem (Achtung! Anonym!) besten Freund. (Obwohl sie alles weiß, ALLES!!) In der Zeit, in der ich gerade keinen Kontakt mit ihm habe. Fällt mir dann natürlich auch super leicht, sowas durchzuhalten, wenn die sowas macht. Aber gut, davon mal ab. Jetzt erzählen die mir, dass die sich treffen wollen (zwei verschiedene Städte und so, aber.. hey, das ist alles so crazy .. und.. wow, noch nie hat es so gekribbelt! GEKRIBBELT, verfickte Scheiße! Merkts einer??!) und alles ist so… hach.. so krass einfach nur. Hätte man ja selber (anonym) nicht gedacht. Und man kann ja seit Woooochen nachts nicht mehr schlafen.. es gibt da ja mich. (Huch, ist denen aufgefallen! Cool, was?) Och man, wie machen wir das denn jetzt? Ist halt wirklich voll krass und so.

IHR HABT DOCH EINFACH ALLE EINEN VOLLSCHADEN!! GANZ EHRLICH!!!! MEINE FRESSE!!

h1

Ein Spiel.

Oktober 22, 2009

Der Steuerkurs wurde nun gesetzt. Von anderen, nicht von mir. Und es geht gegen Ende, vielleicht sogar gegen ein sehr böses Ende. Aber scheinbar bin ich die einzige, die das überhaupt wahrnimmt. Wahrscheinlich bin ich dann auch noch diejenige, die übertreibt und es dazu bringt. Andere Menschen sehen Dinge ja grundsätzlich viel einfacher. Und ziehen sich dann auch einfach aus der Verantwortung. Ich bin ja schließlich Schuld. An allem. Was bin ich nur für ein böses, gemeines Ding. Ist ja kaum zu fassen.

Ich lasse mich nicht kontrollieren und ich lasse niemanden irgendwelche Machtspielchen spielen. Von mir wird nun erwartet, dass ich mich an die Regeln halte und brav mitspiele. Wenn der Spielleiter dies möchte, wird dies gemacht und wenn der Spielleiter das möchte, wird das gemacht. Ich glaube, dieser Spielleiter stellt das sich das ganze Spiel sehr viel einfacher vor, als es wirklich ist. Zumindest wenn man nicht mit kleinen bunten Figuren spielt, sondern mit einem Menschen. Vielleicht sehe ich aber auch schon aus wie eine kleine Figur, die den eigenen Willen verloren hat, weil sie genau das leider schon viel zu oft unter Beweis gestellt hat. Dann ist es auch kein Wunder, wenn alle erwarten, dass ich mitspielen werde. Es wird schmerzhaft, aber ich sehe nicht ein, einfach anderen den Posten des Spielleiters zu überlassen, nur weil sie in dem einen Moment meinen, sie möchten es sein. So funktioniert das nicht. Denn wir sollten ein Spiel ohne Spielleiter spielen. Das ist die Regel. Und solange es einen gibt, funktioniert gar nichts.

Ich weiß, wie alle anderen reagieren werden und gerade deswegen steht das böse Ende näher als zuvor. Aber dann ist das halt so. Lieber das, als dass ich als kleine Figur in einem großen Spiel ende, das ich nicht gewinnen kann.

h1

Kaputt.

Oktober 20, 2009

Warum ist eigentlich dieser Herbst (und wahrscheinlich der Winter auch, wenn wir mal pessimistisch sind) genauso unglaublich scheiße wie letztes Jahr? Muss man das verstehen? Ich meine, werde ich für irgendwas bestraft? Also ganz ehrlich, so viele Karmapunkte im Minusbereich kann ich gar nicht haben, dass ich all das hier erleben darf. Aber vielleicht sollte ich diese Frage nicht allzu laut stellen. Schlimmer geht immer, wie man ja weiß.

Es geht mir tierisch auf den Senkel, dass andere Menschen mein Leben und meine Laune so sehr beeinflussen können. Und sich dessen sogar noch bewusst sind. Das ist eigentlich noch das Dümmste daran. Und es gibt so Tage, da laufe ich durch die Straßen und frage mich, wie das so war als alles noch einfach war und ich mir keine großen Gedanken machen musste. Und als ich mich nicht fragen musste, wie diesundjenes wohl weitergeht oder was derundder wohl denkt. Ich würde auch gerne aufhören damit, aber das ist leider leichter gesagt als getan. Es nervt mich, dass ich so ein tierisch netter Mensch bin, der immer, aber auch wirklich immer, auf das Wohl der anderen bedacht ist. Ich will, dass es anderen gut geht, auch wenn es mir dadurch schlechter geht und kann nichts dagegen machen. Man sollte sich nicht von anderen Menschen abhängig machen. Am Ende macht es einen nur kaputt. Vielleicht sollte ich gänzlich mit der sozialen Kontakterei aufhören. Erscheint mir manchmal wirklich als die beste Lösung.

Und wenn mir dann auch noch gesagt wird, dass ich es nicht zu schätzen weiß, dass ich so viele wirklich gute Freunde habe, dann möchte ich denjenigen bitte kurz an die Wand klatschen. Und noch irgendwas hinterherwerfen, ganz ehrlich. Ich weiß das sehr wohl zu schätzen und bin mir dessen sogar bewusst, juchei! Wenn dann auch noch gesagt wird, ich würde ihnen nicht vertrauen, dann sollte man wirklich mal über das nachdenken, was man da gerade gesagt hat. Denn wirklich guten Freunden vertraue ich. Und wenn ich bei einer Person am Vertrauen zweifle, dann hat das wohl seinen Grund. Ich kann niemandem vertrauen, der zwischenmenschliche Tabus bricht. Der sich über freundschaftliche Loyalität hinwegsetzt und das ganze auch noch als psychologische Therapie verkauft. An mich! Ich kann auf sowas gut verzichten, damit habe ich kein Problem. Von anderen Menschen bin ich so etwas traurigerweise gewöhnt. Und weil in diesem Fall die Abhängigkeit und meine persönliche Nettigkeit wieder zum Tragen kommt, kann ich darauf leider nicht so einfach verzichten. Manchmal wäre ich gerne ein weiser alter Mann, der sich das alles BigBrother-mäßig von oben anschaut und dann einen klugen Ratschlag gibt. Oder mal ein paar Menschen mal einen kräftigen Schlag auf den Hinterkopf verpasst. Wobei ein Mensch reicht mir vorerst. Mehr will ich auch gar nicht.

h1

Yes, we can.

Oktober 12, 2009

Es ist windig draußen und kalt, ich muss noch sehr viel aufräumen, meine Haustiere leben nicht mehr, .. aber mir gehts gut. Und das ist das Wichtigste.

h1

50 Wahrheiten. Reloaded.

September 23, 2009

1. Ich fahre sehr ungern Fahrrad. Ich gehe lieber 10km zu Fuß, als mich auf ein Fahrrad zu setzen.

2. Ich lasse grundsätzlich alles erstmal langsam angehen.

3. Ich habe keinen Führerschein.

4. Ich kann TKKG und die ??? nicht zum Einschlafen hören. Das ist mir zu spannend.

5. Ich neige dazu, Essen zu versalzen.

6. Ich habe noch nie Leber gegessen. Ich will auch nie Leber essen.

7.  Ich würde gerne die gesamte Rumpfkluft-Kollektion besitzen.

8. Ich könnte nie Vegetarier sein.

9. Ich würde gerne mal Phillip Poisel live sehen.

10. Ich saß noch nie in einem Zug, der mehr als 10 Minuten zu spät war.

11. Ich hätte gerne grüne Chucks.

12. Ich mag es nicht, wenn Leute meine Radiergummis anmalen oder kaputt machen.

13. Ich hätte nie die Geduld, mich mit einem Zauberwürfel zu beschäftigen.

14. Ich mache mich selber oft von anderen Menschen abhängig.

15. Ich kann alle aktuellen Disko- und Charthits mitsingen.

16. Ich kann eine ziemlich gute Kartoffelsuppe kochen.

17. Ich kann nicht nicht ans Telefon gehen.

18. Ich habe für jeden, der mich regelmäßig auf dem Handy anruft, einen eigenen Klingelton.

19. Ich finde es furchtbar, wichtige Dinge per Icq oder Email zu klären. Ich brauche persönliche Gespräche.

20. Wenn ich mir über etwas Gedanken mache, wenn mich etwas stört, oder mir etwas auffällt, sage ich das meinen Mitmenschen ganz ehrlich.

21. Ich bin zu gutmütig.

22. Ich mache gerne ein Mittagsschläfchen. Wenn man mich nicht weckt, wache ich grundsätzlich nach 3 Stunden auf.

23. Ich wage nie, wenn ich nicht weiß, was ich gewinne.

24. Ich streite mich auch schon mal mitten in der Disko.

25. Ich höre in 90% meiner Vorlesungen nie zu, wenn ich einen Sitznachbarn habe, den ich kenne. Und derjenige dann zwangsläufig auch nicht.

26. Ich neige häufig dazu, in Selbstmitleid zu verfallen.

27. Ich kann Dinge gut ewig und drei Tage vor mir herschieben.

28. Ich brauche Menschen, die mir ehrlich ihre Meinungen sagen und mir in den Hintern treten.

29. Ich finde hervorstehende Adern an männlichen Unterarmen sehr attraktiv.

30. Ich werde in meiner Stammdisko schon von Teilen des Publikums erkannt. Ich scheine sehr oft dort zu sein.

31. „Not a girl“ und „Beim Leben meiner Schwester“ sind die einzigen Filme, die ich mehrfach im Kino gesehen habe.

32. Ich esse sehr gerne Suppen. Bis auf Linsensuppe.

33. Ich finde es furchtbar, wenn mir Menschen beim Zähneputzen zugucken.

34. Ich habe mich dieses Jahr schon drei Mal von Alkohol übergeben.

35. Ich mag keine Vollmilchschokolade.

36. Ich finde es unhöflich, wenn sich Menschen nicht für Postkarten bedanken.

37. Ich esse nie Nudeln in der Mensa.

38. Ich möchte mal eine richtig gute Soße kochen. Zu Fleisch und Kartoffeln.

39. „Heulsuse“ ist ein Begriff, den man beim Beschreiben meiner Person durchaus verwenden kann.

40. Ich bin handwerklich unbegabt.

41. Ich kann nicht in Straßenbahnen, Autos oder Zügen schlafen.

42. Ich habe mal nachts um eins eine halbe Stunde lang schreiend durch eine Wohnung gestritten.

43. Ich mag Umarmungen.

44. Salatgewürz ist das wichtigste Gewürz meiner Gewürzesammlung.

45. Ich spüre Dinge mehr, als dass ich sie weiß.

46. Ich liebe Cornetto-Buttermilch-Eis.

47. Ich kann jeden Tag Auflauf essen.

48. Ich habe immer noch keine Sternschnuppe gesehen.

49. Ich mag Menschen, die Ironie verstehen.

50. Ich antworte standardmäßig mit einem sehr langen „Ääääääh“, wenn ich etwas gefragt werde und die Antwort nicht weiß.

h1

Das Leben ist eine Soap. Die Fortsetzung.

September 18, 2009

Wir waren hier stehen geblieben. Selbstverständlich gibt es eine Fortsetzung, denn eine Soap hat ja wie wir alle wissen kein Ende.

Sie gingen also zusammen auf die Burg. Und zusammen tanzen und schliefen dann zusammen ein. Sie unterstützten sich gegenseitig bei schwierigen Lebensphasen. Sie weinten zusammen auf der Straße. Dann hatten sie mehrere Tage lang keinen Kontakt. Sie tranken zu viel Alkohol. Sie schliefen in getrennten Betten. Sie schliefen in den selben Betten. Sie gaben Versprechen, die sie nicht einhielten. Und sie stritten. Dann lachten sie. Sie stritten wieder. Und sie schrien sich an. Und dann lachten sie wieder.

Der letzte Satz wird bitte mit einem dramatischen Unterton gelesen, damit bloß keiner auf die Idee kommt, es könnte sich um ein Happy End handeln. Und was die Nebendarsteller angeht.. die haben noch ein paar mehr Schrauben locker als beim letzten Mal. Eigentlich müssten die ihre eigene Soap kriegen, so krank sind die.

h1

This is the life.

September 18, 2009

Einen strahlend blauen Himmel bringt dieser Freitag zum Vorschein. Ich hoffe, es geht so weiter. Meine Mitbewohner haben es tatsächlich geschafft, einen Nachmieter für mein Zimmer auszusuchen. Ein Wunder, an das selbst ich naives Ding nicht mehr geglaubt habe. Und von dem Geld, was die gute Dame mir überweist, werde ich nächste Woche in meiner Oststadt erstmal shoppen gehen. Ich finde, so lässt es sich ganz gut leben.

Morgen wird dann die Malerarbeit in meinem neuen Zimmer fertiggestellt. Ich nehme an, es wird ganz großartig aussehen. Falls nicht, werde ich etwas tun, was dann auch niemanden mehr wundert – einfach mal losweinen. Es könnte ja jemanden überraschen, wenn ich was anderes tun würde.

Achso. Und so nebenbei habe ich dann auch mal diesen Krams hier erneuert. Ein schönes Wochenende wird das! :)