Archiv für die Kategorie ‘Gefürchtet’

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Von wichtigen Entscheidungen.

August 5, 2009

„Wooow, stop wartet mal!“, will sie schreien und hofft, dass die Welt für eine Sekunde anhält. Doch es dreht sich alles weiter wie bisher. Und weiter. Und weiter. Und weiter. Wer soll da mit dem Kopf noch hinterher kommen?

Es gibt so Momente, da weiß man, dass man gerade Entscheidungen fürs Leben trifft. Ich persönlich finde Entscheidungen treffen alles andere als schön und überlasse diese unangenehme Angelegenheit gerne anderen Menschen. Aber das Schicksal lässt sich nicht austricksen. Das einzige, was ich von Anfang an wusste war, dass ich den Studiengang wechseln möchte. Also habe ich einen Eignungstest für den neuen Studiengang in der altbewährten Oststadt gemacht und wurde tatsächlich angenommen. Ich war auch schon offiziell eingeschrieben, als dann plötzlich die Zulassung aus der Nähe meiner geliebten H-Stadt kam. Tja, was macht man nur in so einer Situation? Ich habe Tage und Nächte damit verbracht, habe abgewogen, habe Gefühle sprechen lassen, habe Gefühle unterdrückt, habe mit Menschen geredet, habe gerechnet, habe nicht geweint, aber hätte es gerne getan und dann schlussendlich entschieden: Ich ziehe um.

Die nächsten Monate sind voll gepackt mit Geldbeschaffungsmaßnahmen, Nachmietersuche, Exmatrikulation, Immatrikulation, Wohnungssuche, Zimmerstreichung, Umzug. Ach und Geburtstag habe ich auch bald. Klingt für mich alles nicht so prickelnd und wenn ich es mir wirklich bewusst mache, was alles zu erledigen ist und was noch schief gehen kann, dann möchte ich mich am liebsten an jemanden anlehnen und einfach losweinen. Ich habe große Angst, dass es die falsche Entscheidung war, dass ich es bereuen werde und das alles nicht klappt. Die Angst überkommt mich allerdings nur in den Momenten, in denen ich es zulasse. Und das ist relativ selten.

Und außerdem hat das ganze auch etwas sehr Positives: Ich kann zurück in meine geliebte H-Stadt. Die tief in meinem Herz steckt und vielleicht ist es genau das Richtige, wieder zurück hierher zu kommen. Hier fühle ich mich wohl und hier bin ich zuhause. „Du bist einfach tief verwurzelt mit deiner Stadt und deinen Leuten, ich verstehe, dass du zurück möchtest“, sagte heute auch schon meine Mitbewohnerin. Mal schauen, wie es weitergeht. Langweilig wird es hier jedenfalls nie. Und zu den anderen Herzensangelegenheiten, die leider auch noch nicht einfacher geworden sind, kommen wir ein ander Mal.

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Update.

Juni 20, 2009

Letzte Woche habe ich den Eignungstest für den angestrebten Studiengang gemacht. Es ist fraglich, ob ich ihn bestanden habe. Falls ja, bleibe ich ihn dieser schönen Ost-Stadt. Und falls nein, gibt es keinen Plan B. Es gibt schon Plan Cs und Ds, aber die sind alle nicht so optimal wie Plan A wäre. Und ich bin eigentlich Perfektionist und möchte immer zu meiner vollsten Zufriedenheit Entscheidungen treffen. Das Problem ist leider, dass ich auch hin und wieder an Plan A zweifle.

Ich drehe mich im Kreis. Wurde mir auch schon von außen mitgeteilt. Und weiß ich selber. Ist nicht besonders schön, denn irgendwann wird einem schlecht. Ich tendiere also zu Plan A, kann mir insgeheim aber auch ein bisschen Plan C vorstellen, und hoffe dann also, dass Plan A gar nicht aufgeht. Was ja schön blöd ist, denn das will ich ja eigentlich. Eigentlich ist übrigens mein Lieblingswort. Wurde mir auch schon von außen mitgeteilt.

Man sieht also: Eigentlich alles beim Alten. Immer noch die gleichen Probleme. Immer noch das gleiche Umhertaumeln. Immer noch nicht in der Lage sein, klare Entscheidungen zu treffen. Aber zumindest macht mich diese Unfähigkeit nicht mehr traurig. Sie nervt mich ein bisschen, aber ich weiß, dass Plan A mich so glücklich machen wird, dass die Zweifel klein bleiben. Sollte Plan A nicht eintreten, garantiere ich für nichts. Aber das hat sich wahrscheinlich auch schon jeder gedacht.

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So soll es nicht sein. So soll es nicht bleiben.

März 25, 2009

Nach einem Hoch kommt auch immer ein Tief. So ist das im Leben. Allerdings bin ich einer dieser Menschen, die an diesen Gedanken nicht viel Zeit verschwenden, wenn sie gerade hoch oben von Wolke zu Wolke springen. Wieso auch, es fliegt sich doch ganz schön dort oben. Diese Einstellung hat sowohl eine positive als auch eine negative Seite. Die positive Seite ist wohl, dass man den Moment genießt, weil man nicht daran denkt, dass er vergänglich ist. Aber das ist dann wohl auch gleichzeitig das Problem. Wenn sich die Situation nun ändert, wird man sich meistens vorwerfen, den Moment nicht intensiv genug gelebt zu haben. Im Übrigen fällt man härter und tiefer, wenn man nicht damit gerechnet hat, den Halt zu verlieren.

Bis vor einigen Wochen habe ich in meinem persönlichen Hoch geschwebt. Ich hatte den Sommer meines Lebens, auch wenn wir Winter hatten. Und auch wenn man nie behaupten kann, die beste Zeit seines Lebens zu haben, wenn man doch gerade erst am Anfang des Selbigen steht, kann ich sagen, dass es einfach eine wirklich wirklich gute Zeit war. Mit allen Personen, die daran beteiligt waren.

Es war eine Zeit, die so schön war, dass sie alles andere, worüber ich mir sonst Gedanken mache, einfach überblendet hat. Keine Probleme, keine Zweifel. Es ist offensichtlich, warum die Zeit für mich so gut war. Den Kopf und das Herz frei. Was will man mehr? Doch es kommt irgendwann der Punkt, an dem das Gute entweder nicht mehr so gut ist, dass es das Schlechte überdecken kann, oder das Schlechte wird so groß, dass es das Gute verschwinden lässt. Eins von beiden wird früher oder später wohl immer eintreten. Ich glaube, bei mir kam beides gleichzeitig. Und jetzt sind all die Gedanken, die ich vorher an die Grenzen meiner Gedankenwelt verscheuchen ließ, wieder da.

Werde ich glücklich, wenn ich das weiterstudiere, was ich studiere und nicht das, was ich eigentlich studieren möchte? Was möchte ich eigentlich? Und was, wenn das Eigentliche doch nicht so ist, wie ich es mir vorstelle? Will ich eigentlich in der Stadt bleiben, oder vielleicht doch wieder zurück nach Hause oder vielleicht auch ganz woanders hin? Welche Module wähle ich und wo will ich arbeiten? Sollte ich das Studium vielleicht unterbrechen? Ich wollte schon immer mal nach Australien. Und was ist eigentlich mit dem FSJ? Das wollte ich doch auch noch machen.

Und dann fällt einem auch noch auf, dass es einen nicht nur nervt, dass man seit Wochen kaum Worte mit einigen Familienmitgliedern wechselt, sondern, dass es einen auch unendlich traurig macht. Und man steht vor der Situation, vor dem gesamten Geschehen und möchte am liebsten nur noch weinen. Weil es so nicht weitergehen kann, aber man weiß, dass es so noch einige Zeit weitergehen wird. Ist man zu schwach, um etwas an der Situation zu ändern, oder einfach nur zu feige?

Was passiert mit all den Leuten, mit denen ich hier meine Zeit verbracht habe, wenn ich wieder in der anderen Stadt wohne? Und sowieso, wird alles so bleiben wie es ist? Will ich, dass alles so bleibt, wie es ist? Was will ich überhaupt?

Wie gut, dass ein Tief meistens auch nur eine bestimmte Tiefe hat. Irgendwann kann es nur noch nach oben gehen. Da bin ich mir sicher. Ich bin ein Mensch, der sich gerne suhlt. In seinem Glück, und auch in seinem Unglück. Einmal richtig, dafür dann aber auch lange nicht. Gebt mir ein paar Tage, um den Kopf wieder klar zu kriegen. Dann werde ich die Fragen höchstwahrscheinlich immer noch nicht beantworten können. Aber darum geht es ja auch gar nicht.

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How am I supposed to do this?

August 27, 2008

Ich bin dann morgen mal in Leipzig. WGs angucken. Ich weiß noch nicht genau, wie ich die Leute dazu kriegen soll, dass sie ausgerechnet mich als Mitbewohner wollen, aber.. nunja.

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Was macht man eigentlich..

August 8, 2008

wenn man seine Haustür aufschließen will und sich eine große Spinne mit langen Beinen direkt auf dem Schlüsselloch niedergelassen hat?

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Und was sagen Sie dazu.

Juni 30, 2008

 

Scheißeade.

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Das geht so schnell, so schnell kannste gar nich gucken.

Mai 4, 2008

Seht ihr den Countdown da an der Seite?? Der steht jetzt bei 2. Ich habe den bei 90 angefangen!!! Bei 90, versteht ihr! Ist das krass!
Morgen steht da ne 1.

Ich glaub mir wird schlecht.