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Stand der Dinge.

Juli 5, 2009

Ich werde hier weiterhin fröhlich vor mich hin schreiben, weil inzwischen alle Menschen da draußen nicht weniger wissen, als hier steht. Wenn sie mich also zufällig über eine Suchmaschine finden sollten, werden sie nicht überrascht sein. Ich kann also weiterhin den Blödsinn fabrizieren, den ich eh schon fabriziere.

Und wo wir bei Blödsinn fabrizieren sind: Davon habe ich sehr viel in den letzten Wochen angehäuft. Könnte ich verkaufen und ne Menge Kohle mit machen, wenns jemand kaufen wollen würde. Möchte jemand in mich investieren? Ich glaube, da ist noch ne Menge Blödsinnspotenzial in mir.

Jedenfalls habe ich mich gestritten. Ich habe jemandem gesagt, dass ich ihn verliebt bin ohne zu hoffen, dass derjenige das auch tut. Dann habe ich versucht keinen Kontakt mit dieser Person zu haben und wurde aber durch ungünstige Umstände dazu gebracht, diese Pause wieder aufzuheben. Nun versuche ich also Abstand zu gewinnen, ohne dass ich Abstand habe. Ein interessantes Vorhaben, das ich allerdings nicht aufgebe. Und wenn gar nichts mehr geht, weiß ich ja was ich zu tun habe. Schauen wir also mal, wie die nächsten Wochen werden.

Auch wenn es nicht viele Tage waren, habe ich für mich selber gemerkt, dass mein Glück nicht von anderen Menschen abhängt. Dass meine Stimmung auch gut sein kann, wenn ich selber dafür verantwortlich bin. Und dass ich mich nicht unglücklich machen lassen möchte. Ich glaube, das sind gute Erkenntnisse. Und ich merke auch ganz deutlich, dass es sich nicht lohnt, gedanklich hinter jemandem her zu sein, der einen nicht will. Das ist Zeit- und Energieverschwendung. Es macht einen auf Dauer unglücklich. Und wenn sich das nicht ändert, kann eine Freundschaft nicht auf Dauer halten. Und das habe ich heute seit langem sehr klar realisiert. Aus diesem Grund werde ich die Zeit, in der zumindest noch körperliche Distanz (durch zwei verschiedene Städte) besteht, weiter dazu nutzen um diese Gedanken weiterzudenken.

8 Kommentare

  1. Mission Freundschaft beendet? Der letzte Absatz klingt gut!


  2. Nein, nicht beendet. Wird fortgeführt. Nur wieder unter erschwerten Bedingungen.


  3. Das klingt bewundernswert widerstandsfähig. Was ist noch mal der Grund, warum diese Freundschaft so wertvoll ist?


  4. Das gute Gefühl ist noch mal der Grund.


  5. ah, sehr guter Grund. Der Rest gehört einfach zum Leben dazu. Begleitumstände des guten Gefühls, und wichtig ist, wie es sich anfühlt, beim Leben, nicht obs vernünftig ist.


  6. Ich drück dir alle Daumen bei deinem Vorhaben. Gerade und vor allem, weil ich das bisher noch nie geschafft habe. War die Grenze über Freundschaft hinaus einmal überschritten, finde ich schwer es wieder zurückzufinden. Mein Seelenfrieden und meine Gefühle waren mir irgendwann wichtiger, als die Freundschaft zu diesen Personen.
    Meine beiden gedrückten Daumen gehören jedenfalls dir ;-)


  7. @Lilith: Dankeschön :). Ist sicher kein einfacher Weg und ich weiß auch nicht, ob er zum richtigen Ziel führt. Aber im Moment glaube ich noch dran :)


  8. @Sternengreiferin:
    Hast *Du* das geschrieben oder hab *ich* das geschrieben…?

    Ich kann das alles soo gut nachvollziehen, weil ich in einer sehr ähnlichen Situation bin.
    Dass ich ihn liebe, immer noch, hab ich meinem Ex vor über 1 Monat gesagt. (Wir sind leider schon über 1 Jahr getrennt.) Er liebt mich nicht, hat er gemeint. Seitdem hab ich nichts mehr von ihm gehört…

    Viel Erfolg bei der „Mission Freundschaft“! :-)



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