Ich bin so eine gute und konsequente beste Freundin. Meine Fresse.
Archiv für Mai 2009

Eine ♥-Erklärung.
Mai 28, 2009Es gibt Menschen auf dieser Welt, die verändern einen so nachhaltig und dringen so tief in dein Leben ein, dass du das Gefühl hast, du könntest nicht mehr ohne sie leben. Einer von diesen Menschen ist die beste Beste.
Du bist der Mensch, dem ich bedingungslos vertraue. Für den ich meine Hand ins Feuer lege und auch Brandwunden in Kauf nehmen würde. Auf den ich nicht mehr verzichten möchte. In meinem ganzen Leben nicht.
Weißt du noch? Ganz damals, als wir noch so klein waren und die größten Probleme die noch nicht getauschten Diddl-Blätter waren oder das Englischreferat am nächsten Tag? Du hast immer so schnell geredet und genuschelt, dass ich dich nie verstanden habe. Ein bisschen komisch fand ich dich ja schon. Aber du mochtest mich ja auch nicht. Und jetzt schau uns heute an – keiner kann mehr ohne den anderen.
Du weißt alles über mich. Du kennst mich besser als ich mich manchmal selber kenne. Du weißt, was du an den richtigen Stellen sagen musst und wann du besser die Klappe hälst. Auch wenn ich wissend in mein Verderben renne, bist du still und fängst mich auf, wenn ich am Ende doch falle. Obwohl du es besser wusstest.
Du hörst dir jeden Tag (jeden verdammten Tag) immer wieder die gleichen Geschichten an. Sie müssen dich langweilen, ich weiß es. Und ein bisschen nerven. Und trotzdem sagst du nichts. Du bist still und lässt mich erzählen. Und wenn es das 80. Mal ist, dass ich mich über dieselbe Geschichte aufrege. Ich glaube, es ist dir herzlich egal, aber trotzdem darf ich reden und reden und reden. Und du stoppst mich nicht.
Es gibt diesen Spruch, dass Freundschaft eine Seele in zwei Körpern ist. Und manchmal glaube ich, dass es bei uns tatsächlich so ist. Wir sind in vielerlei Hinsicht verschieden, aber wir ergänzen uns perfekt. Wir sind aufeinander eingespielt und stoppen kann uns ganz sicherlich keiner. Zusammen rennen wir gegen jede Wand. Und ich glaube, die Wand würde lieber von alleine weichen, als uns beide zu spüren.
Ich bin Du. Und du bist Ich. Und das macht uns beide so besonders. Ich weiß alles, was du mir sagst. Und das, was du mir nicht sagst, weiß ich auch. Wir sind so tief miteinander verbunden, dass viel passieren muss, bis wir auseinanderreißen. Deswegen können wir uns auch entspannt streiten. Weil wir beide wissen, dass ein Weltuntergang noch weit entfernt ist.
Ich kann fallen. Weil ich weiß, du fängst mich auf. Und dafür danke ich dir. Weil wir zusammen hoch springen, aber auch auf dem Boden aufkommen. Und auch wenn das Leben viele Wirren und Wege bringt, mit denen wir nicht rechnen, so hoffe ich doch, dass ich später mal neben dir mit grauen Haaren im Schaukelstuhl sitzen werde. Dass wir uns nachmittags zum Kaffee und Kuchen treffen, über unsere doofen Ehemänner und Kinder lästern werden und dann einen Spaziergang machen. So wie als wir noch jung waren. So wie jetzt.
Du bist ein Teil von mir. Und wirst es immer bleiben. Wir beide. :)

Mir fällt kein Titel ein.
Mai 27, 2009Ich dachte, ich schaue mir mal ein eben mein eigenes Blögchen an und war völlig schockiert, als mir die Einseitigkeit der Thematik bewusst wurde. Immer dasselbe. Immer und immer wieder. Reicht ja auch irgendwann mal. Jetzt zum Beispiel. Ist auch alles gar nicht mehr so schlimm. Und so interessant sowieso nicht. Hab mich lange genug über alles aufgeregt. Der kleine Zwerg mit dem vor Wut rauchenden Kopf ist jetzt still. Ist alles gut. Alles angenehm. So wie es sein sollte. Und deswegen jetzt erstmal Ruhe, was den ganzen unnötigen Kram angeht.
Freitag wird getrunken und getanzt. Egal mit wem und egal wie. Wird schon. Hauptsache ich bin da :).
Und ansonsten lerne ich fleißig Hauptstädte und bald auch Abkürzungen und Redewendungen. Und wichtige deutsche Autoren und ihre Werke. Damit ich den Eignungstest in 16 (ohmeinGott schon in 16!!!) Tagen bestehe und ein neues Studium anfangen kann.
Auf auf, sag ich da nur. Alles ist gut. Und Samstag scheint hoffentlich die Sonne.

Utopische Utopie.
Mai 21, 2009Dass es zwischen uns einfach vollkommen entspannt und angenehm ist, ist wohl eine utopische Vorstellung. Jedenfalls wenn man sich die gestrige Szene vor Augen hält. Wir stehen zu zweit im Gang, du schaust mich an wie ein bedröppelter Hund und ich fuchtele wie ein kleiner Zwerg vor dir mit den Armen und stampfe vor Wut auf den Boden und lasse dich in meinem Wortschwall untergehen. Wie gesagt, eine Utopie.

Nicht immer die Hoffnung aufgeben.
Mai 18, 2009Okay, jetzt habe ich doch geheult. Aber vor Erleichterung. Weil du doch geantwortet hast. 5 Sätze auf eine 2 Seiten Email. Aber du bist ein Mann. Und deswegen ist das okay.

Vom kleinen Herzen.
Mai 15, 2009„Warum bist du so traurig?“, fragt sie das kleine pochende Herz leise. Das kleine Herz zuckt mit den Schultern. Viele kleine Tränen laufen unaufhörlich an seinen vielen Muskelfasern hinunter. Ja, warum ist es eigentlich so traurig? „Schau mal, kleines Herz“, flüstert sie leise, „du hast doch so viele Gründe glücklich zu sein. Du hast so wunderbare Freunde, die immer für dich da sind. Du wohnst in zwei schönen Städten. Stell dir mal vor, du würdest in Braunschweig wohnen, na das wäre vielleicht ein Grund zu weinen! Und nun weißt du auch endlich, was du wirklich studieren möchtest und hast ein Ziel. Na, was sagst du, kleines Herz? Sind das nicht viele schöne Gründe zum Glücklichsein? Und außerdem kannst du Flirten und hast dir ein paar Jungs angelacht. Doof bist du also schon mal gar nicht, kleines Herz. Ach komm schon, warum hörst du denn nicht auf zu weinen?“
„Ich habe ein kleines Stück von mir verschenkt“, sagt das kleine Herz und verschluckt sich fast an den vielen Tränen. „Aber das ist doch toll“, sagt sie und streichelt das kleine Herz vorsichtig. „Nicht jeder findet andere Herzen, denen er einen Teil von sich schenken möchte. Siehst du, wieder ein Grund zum Freuen!“
„Ja“, seufzt das kleine Herz, „wenn ich weiß, dass das Stück gut aufgehoben ist, bin ich glücklich. Aber in manchen Momenten, so wie jetzt, da frage ich mich, ob ich es nicht umsonst verschenkt habe. Wenn es umsonst verschenkt wurde, habe ich es verloren. Dann fehlt ein Teil von mir. Er ist einfach weg. Und das tut manchmal unendlich weh.“

Mach nur.
Mai 15, 2009Wir haben heute Freitag. Freitag wolltest du vorbeikommen. Wenn du mir heute sagst, dass du nicht kommst, bin ich sauer. Und wenn du mir heute sagst, dass du kommst, bin ich ebenfalls sauer. Aber du wirst schon wissen, was du tust.

Wenn die Bücher einen verlassen.
Mai 15, 2009Ich habe immer sehr gerne Bücher gelesen. Habe mir oft extra Zeit genommen, mich hingesetzt und einfach nur gelesen. Genauso war es mit Filmen. Viel Zeit habe ich nach meinem Abitur damit verbracht, eine DVD einzuwerfen und stundenlang auf den Fernseher zu starren.
Aus irgendeinem Grund geht das nicht mehr. Im letzten Semester funktionierte das Filmeschauen noch eher als das Lesen. Dafür hatte ich einfach keine Zeit und keinen Nerv. Neben der Uni-Literatur auch noch eigene Bücher lesen? Nein danke. Also nahm ich mir vor, in den Semesterferien so viel zu lesen, wie ich nur schaffe. Im Endeffekt habe ich kein einziges Buch auch nur angerührt. Und auch jetzt, wo ich neben der Uni sehr viel Freizeit habe, kann ich kein Buch in die Hand nehmen. Und wenn ich es doch tue, liegt es bereits nach wenigen Seiten wieder neben mir. Ich kann mich auf kein Buch einlassen, weil die Gedanken mich ständig vorantreiben. Es sind keine bestimmten Gedanken, mir fehlt lediglich die Konzentration. Bücher langweilen mich im Moment sehr schnell. Und genauso ist es mit Filmen. Spätestens nach 15 Minuten habe ich den Faden verloren und muss den Film noch mal von vorne anschauen. Und dabei möchte ich sie eigentlich sehen und ich möchte auch wissen, was in den Büchern steht. Aber im Moment geht es aus irgendwelchen Gründen nicht. Ich hoffe, das hört bald auf. Denn dann würde ich nicht mehr so viel Zeit mit Wände-Anstarren verbringen.

Warum ist das eigentlich so?
Mai 10, 2009Warum ist es eigentlich immer so, dass wenn mein Zimmer mal wunderschön aufgeräumt und sauber ist (so wie vor ein paar Tagen noch), niemand auch nur in die Nähe meines Zimmer kommt? Aber wenn es dann mal nicht mehr so aufgeräumt ist, klopft ständig einer meiner Mitbewohner an meine Tür und steckt seinen Kopf in mein Zimmer. Die müssen denken ich feier hier Müllparties.

Feststellung des Tages.
Mai 9, 2009In Leipzig gibt es weder an der Straße noch auf den Bürgersteigen Mülleimer. Das durfte ich heute feststellen und deshalb fast 30 Minuten mit dem Rest meines Apfels durch die Stadt laufen. Fast euphorisch wurde ich dann, als ich drei große Mülltonnen nebeneinander (!) entdeckte. Beseelt ließ ich meinen Apfel hineinfallen, anstatt mich vielleicht kurz zu wundern, warum dort auf einmal Mülltonnen stehen. Und dann auch noch gleich drei von ihnen. Es waren Glascontainer.