.. möchte ich mal das Drehbuch für eine tolle Serie oder einen Film schreiben. Ich möchte schreiben und schreiben und mir Menschen ausdenken und Situationen ausmalen und mit ihnen lachen und mit ihnen weinen und sie am Ende hinaus in die Welt lassen. Und dann sehen, wie sie real werden. Wie fantastisch das sein muss.
Archiv für Januar 2009

Wenn ich nicht schlafen kann, frage ich mich.. #4
Januar 30, 2009.. woher das Internet kommt, wenn ich mit dem Handy durch die Stadt laufe und im Internet surfe. Wo kommt es her? Mein WLAN-Router steht doch zuhause. Ich verstehs nicht.

Bitte geh einfach.
Januar 28, 2009Es ist ja nicht so, als hätte ich es nicht versucht.
Ich habe die Handynummer gelöscht. Und die Nachrichten. Und den Zettel in meinem Portemonnaie weggeschmissen. Und die Pommes aufgegessen. Und das Anrufregister gelöscht. Und alle Lieder nochmal gehört, damit das Zuletzt-gespielt-Datum sich ändert. Und die SMS gelöscht. Aber dann komme ich in das Restaurant hier unten, und sehe den Tisch. Und ich sehe den Bewertungsbogen. Und dann sitze ich in der Kneipe. Und sehe die Kerzen in der Flasche. Und das Westminster, das du aufgegessen hast. Und die Tische. Und die Stühle. Und dann bist du wieder da. Weil ich noch so viel löschen kann, wie ich will. Erinnerungen bleiben. Das, was nicht wurde, ist nicht das, was weh tut. Sondern das, was war und jetzt nicht mehr ist. Das fehlt. Und dieses Gefühl kann ich nicht wegwerfen. Ich habe es versucht, aber es kommt immer wieder. Gerade jetzt war es nur ganz unscheinbar in einer kleinen Ecke, viele große Sachen standen davor und haben es verdeckt. Aber dann holen einen Speisekarten und Kerzen aus der Realität zurück in die Erinnerung.

Guess who’s back.
Januar 25, 2009
Da bin ich wieder. Eigentlich lerne ich gerade. Deswegen habe ich mal eben getan, was getan werden musste: Den Blog ein bisschen angemalt. Gefällt mir gut. Jetzt fühle ich mich hier wohl und kann mich guten Gewissens ins Lernen stürzen.
Ein dickes Dankeschön sende ich auf diesem Wege noch mal an Seraphima. Die hat mir nämlich einfach mal so Schokolade geschickt. Mit Daim drin. Also die beste Schokolade, die es auf dieser Welt gibt. Und mit Schokolade lernt es sich einfach viel besser. Also: Dankeschön! Du hast mir eine große Freude gemacht :)
[Eigentlich waren es drei Tafeln.. aber nunja, der Heißhunger..]

Things you can do in case you want to avoid learning. #1
Januar 13, 2009Einen Online-Klamotten-Shop besuchen.
1. Ein T-Shirt auswählen. Das kann dauern, denn es muss schließlich die richtige Farbe haben. Und die richtige Größe. Und sowieso.
2. Ein Motiv auswählen. Erstmal alle Motive angucken. Überlegen, ob sie zum gewählten T-Shirt passen. Vielleicht doch noch mal zu 1. zurück und die Farbe ändern, damit sie zum Motiv passt. Feststellen, dass das Motiv doch nicht so schön ist. Ein anderes aussuchen. Ggf. die Farbe wieder ändern. Vielleicht sogar das ganze T-Shirt. Sich für ein Motiv entscheiden.
3. Feststellen, dass das T-Shirt superschön aussieht und das man es wirklich gerne hätte.
4. Den Preis angucken. Feststellen, dass man sich das nicht leisten kann und den Onlineshop verlassen.

So und nich anders.
Januar 12, 2009Wenn das heute der Anfang der Woche gewesen sein soll, na dann heissahussasa.
Ich sitze hier so und quäle mich bei dem Gedanken noch einkaufen gehen zu müssen. Aber hey – ich will ja nicht verhungern, also raffe ich mich auf. Ich verpasse die Bahn und gehe zu Fuß zum Supermarkt. Hundert Meter davor fällt mir auf, dass die EC-Karte in meinem warmen Zimmer auf dem Schreibtisch liegt. Und ich kein Bargeld bei mir habe. Also wieder zurück. Ec-Karte geholt und ab gehts. Unten festgestellt, dass ich die 10 Milliarden Pfandflaschen oben stehen gelassen habe. Egal. Noch mal gehe ich nicht hoch. Rein in den Supermarkt, ab zu den Regalen. Bis mir auffällt, dass ich vergessen habe, einen Einkaufskorb mitzunehmen. Und den gibts noch vor der Eingangsschranke. Und die geht auch nur von einer Seite auf. Und sowieso würden die wahrscheinlich eh denken, ich hätte was geklaut, wenn ich da falschrum wieder rausgehe. Prima, dann trage ich das alles in den Händen. Ist doch kein Ding. Und dann stehe ich am Ende vor dem Schokoladenregal, bin eh schon vollbepackt. Da gibt es keine Daim-Milka-Schokolade mehr!! Versteht mich einer??!? Die gibt es einfach nicht mehr! Freitag gabs die noch! Ich wollte nichts mehr als diese Schokolade. Und zur Feier des Tages liegen meine zwei Amazon-Pakete jetzt unten bei den Nachbarn, die nicht da sind. Ab dafür.

Move on now.
Januar 12, 2009Es finden Leute, die nach schrecklichen Momenten 2008 suchen, auf meinen Blog. Das sagt doch schon alles, oder?
Nach den bizarren Geschehnissen des heutigen Tages weiß ich inzwischen nicht mehr, ob ich mich jetzt gut fühle oder schlecht fühle. Wenn man plötzlich über dritte wieder mit einer Person redet – die davon aber nichts weiß – mit der man eigentlich nie wieder ein Wort sprechen wollte. Auf einmal fühlt man sich zurückversetzt. Und weiß für einen Moment wieder, warum man so gelitten hat. Und jetzt besteht die Gefahr, wieder in diesen Gedanken hineinzurutschen.
Nachdem ausschweifend über die achsogeile Freundin geredet wurde, kam tatsächlich die Frage nach mir auf. Verblüffend, auch wenn ich nicht mit Namen angesprochen wurde. Da hat wohl jemand ein schlechtes Gewissen. Das ich jetzt noch vergrößert habe. Denn ich bin nicht so scheiße, wie manche Leute es verdient hätten. Aber nunja. Es ist echt besser so und Sie sieht ja gut aus und findet sicher ihr passendes Gegenstück sind dann trotzdem Sätze, die ich nicht hören möchte. Das ist lächerlich und albern. Und feige. UND SCHEISSE! Weil ich ein mehr oder weniger passendes Gegenstück gefunden hatte. Zumindest glaubte ich das zu dem Zeitpunkt. Heute weiß ich auch, dass das nicht so ist und das es sinnlos gewesen wäre. Ich weiß es – aber den Beweis habe ich nicht. Und deswegen vergleiche ich jeden beschissenen Menschen, den ich kennen lerne. Jeden. Und ich hoffe, das hört in naher Zukunft mal auf. Denn sonst wird das schwer mit dem besser so sein.

Denk nicht so viel nach – Tu es einfach.
Januar 5, 2009
Mein persönliches Motto für 2009. (An das ich mich nicht halten werde.)