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Das Leben und so.

30. November 2008

„Großartig“, sage ich, wenn mich jemand fragt, wie mein Leben als Studentin in der neuen Stadt so ist. Und das ist es tatsächlich.

Ich hatte so viele Zweifel. So viele Ängste.

Kann ich alleine in eine fremde Stadt ziehen? Ohne meine Freunde. Ohne meine Familie. Ja, ich kann es. Ich bin allein in eine Großstadt gegangen und habe mir die panische Angst, die ich wochenlang in mir trug, nicht anmerken lassen. Es ist nicht einfach, wenn man wirklich niemanden kennt.Und ich hätte von mir selbst nicht gedacht, dass ich so schnell Anschluss finden würde.

Ob ich das Richtige studiere, frage ich mich hin und wieder immer noch. Nicht, weil mir mein Studiengang nicht gefällt, sondern bloß aus dem untrüblichen Gefühl, dass da draußen noch etwas Besseres auf mich wartet. Aber wer weiß das schon. Das einzige, was ich weiß – was ich wirklich weiß – ist, dass ich in die richtige Stadt gegangen bin. Es ist wunderbar. In jeder Hinsicht. Immer wieder, wenn ich hier ankomme, überkommt mich ein heimatliches Gefühl. Auch wenn ich erst seit kurzem hier lebe. Hier fühle ich mich wohl und hier möchte ich leben. Einfach großartig.


3 Kommentare

  1. Freut mich.


  2. Was studierst du denn? Was sind denn die Kandidaten, die vor Studienbeginn auch noch auf deine Liste standen..?


  3. Ich studiere Anglistik und Germanistik. Und das Lustige ist, dass es gar keine anderen Kandidaten gab. Aber es gab auch keinen rationalen Grund für die beiden Fächer. Deswegen bleibt das Gefühl, es würde mir etwas entgehen – ich weiß nur noch nicht was.



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