Archiv für November 2008

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Das Leben und so.

November 30, 2008

„Großartig“, sage ich, wenn mich jemand fragt, wie mein Leben als Studentin in der neuen Stadt so ist. Und das ist es tatsächlich.

Ich hatte so viele Zweifel. So viele Ängste.

Kann ich alleine in eine fremde Stadt ziehen? Ohne meine Freunde. Ohne meine Familie. Ja, ich kann es. Ich bin allein in eine Großstadt gegangen und habe mir die panische Angst, die ich wochenlang in mir trug, nicht anmerken lassen. Es ist nicht einfach, wenn man wirklich niemanden kennt.Und ich hätte von mir selbst nicht gedacht, dass ich so schnell Anschluss finden würde.

Ob ich das Richtige studiere, frage ich mich hin und wieder immer noch. Nicht, weil mir mein Studiengang nicht gefällt, sondern bloß aus dem untrüblichen Gefühl, dass da draußen noch etwas Besseres auf mich wartet. Aber wer weiß das schon. Das einzige, was ich weiß – was ich wirklich weiß – ist, dass ich in die richtige Stadt gegangen bin. Es ist wunderbar. In jeder Hinsicht. Immer wieder, wenn ich hier ankomme, überkommt mich ein heimatliches Gefühl. Auch wenn ich erst seit kurzem hier lebe. Hier fühle ich mich wohl und hier möchte ich leben. Einfach großartig.

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Was du nicht weißt, macht dich heiß.

November 3, 2008

Das Interessanteste an Blogs ist sowieso das, was man nicht schreibt.

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Wer fängt meine Worte?

November 2, 2008

Im Moment fehlt mir die Zeit und häufig auch die Ruhe, mich hinzusetzen und die Worte in meinem Kopf schriftlich festzuhalten. Leider haben Worte – zumindest in meinem Kopf – eine Halbwertszeit von kurzer Dauer. Das heißt, nach kurzer Zeit sind sie nur noch sporadisch da und irgendwann sind sie vollständig verschwunden. Auch wenn man jedes Mal wieder fest an das Gegenteil glaubt, man vergisst die Worte wieder. Schmerzhaft ist das in den häufigsten Fällen, aber im Moment kann ich wenig dagegen tun. Oft schreibe ich im Kopf, wenn ich unterwegs bin, ganze Texte. Worte werden zusammengesetzt, Sätze entstehen, kleine Geschichten – einfach so, aus dem Nichts. Doch sie werden nicht aufgeschrieben und verschwinden auch wieder dort, wo sie hergekommen sind – ins Nichts. Dagegen muss ich etwas tun. Denn das ist Verschwendung. Um es mal auf eine arrogante und selbstverliebte Art und Weise auszudrücken. Ich hoffe also, dass hier bald mal wieder mehr passiert. Denn es staut sich viel im Inneren meines Kopfes. Und je mehr sich hinten an die Schlange stellt und drängelt, desto mehr fällt vorne über die Kante in den tiefen Abgrund.

In diesem Sinne. Auf ein gutes Auffangnetz.