Archiv für Oktober 2008

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Wir könnten Nachtbaden gehn.

Oktober 26, 2008

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Typisch.

Oktober 23, 2008

Gestern Abend wollte ich von einer Freundin hier in Leipzig zurück nach Hause fahren. Normalerweise tue ich das mit der Bahn. Aber da ich sehr lange auf diese Bahn warten musste und ich ja im Allgemeinen ein ungeduldiger Mensch bin, entschied ich mich dazu, ein bisschen spazieren zu gehen. Nachts um halb zwölf, ihr wisst schon. Dabei entdeckte ich jedenfalls eine Bushaltestelle. Mit einem Bus, der quasi direkt vor meiner Haustür halten sollte. Was machen da fünf Minuten länger warten schon? Nichts, richtig.

Ich wollte also mit einem Bus fahren, mit dem ich noch nie gefahren war. Irgendwann kam er dann auch und wir fuhren los. Am Anfang waren ‘wir’ auch noch etwa 10 Leute. Ungeduldig wartete ich jede Haltestellen-Ansage ab, doch meine war nie dabei. Doch das ließ mich nicht stutzig werden. Erst als von den 10 Leuten nur noch einer übrig war (nämlich ich) wurde ich unsicher. Wir waren auch schon sehr lange gefahren. Und waren in einer Gegend, die ich nicht kannte.

Ich ging also nach vorne zum Busfahrer. „Fahren Sie gar nicht zur XY-Straße?“ Überraschenderweise war die Antwort Nein. Prima. Ich war also irgendwo und hatte keine Ahnung, in welche Richtung es zurück ging. Mittlerweile war es zehn vor zwölf. Der Busfahrer nahm mich mit bis zur Endstation und zeigte mir dort die nächste Bahnhaltestelle. Nur 20 Minuten warten. Gestern Nacht waren in Leipzig ungefähr 2°C draußen. Möchte ich mal so angemerkt haben. 

Nach 20 Minuten kam dann also die heißersehnte Bahn, die mich zum Hauptbahnhof brachte. Dort musste ich noch mal umsteigen und war dann 10 Minuten später zuhause. 2 Stunden nachdem ich losgegangen war. Und das, obwohl ich eine Abkürzung nehmen wollte.

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Gib mir ein Lebenszeichen. Wenn du am Leben bist.

Oktober 14, 2008

Ich bin am Leben.

Und das sogar sehr. Seit 10 Tagen in Leipzig.

Die ersten Tage waren ohne Internet. Inzwischen klappt alles reibungslos. Und ich bin froh, dass ich erst jetzt hier schreiben kann. Weil ich jetzt reflektieren kann. Anstatt zu jammern oder mich zu beklagen. Die ersten Tage waren nicht einfach. Doch im Moment scheint alles glasklar und läuft so, als hätte es einfach nicht anders sein sollen. Ich fühle mich sehr wohl hier. Ich treffe neue Leute, ich telefoniere mit alten Leuten. Ich vermisse meine Freunde, aber gleichzeitig bin ich auf der Suche nach neuen. Nicht um sie zu ersetzen, sondern um zu ergänzen.

Momentan fühlt sich das Leben hier gut an. Ich weiß nicht, ob ich überhaupt das richtige studiere, wie das so wird, wenn ich länger hier wohne und wie es in zwei Tagen in meinem Inneren aussehen wird. Aber das ist mir jetzt auch egal. Denn ich lebe jetzt. Und jetzt geht es mir gut.

Ich bin am Leben.