Archiv für Juli 2008

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Gespräch im Bus.

Juli 25, 2008

Mutter: „Bei uns zuhause siehts aus wie bei Hempels unterm Sofa.“

Sohn: „Mama? Wie sieht es bei Hempels unterm Sofa aus?“

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Autorenzeile.

Juli 13, 2008

Es gibt keine, aber auch wirklich keine Worte, die beschreiben könnten, wie das so ist. Wenn man die Zeitung aufschlägt und seinen Namen vor einem Artikel stehen sieht. Stolz und Freude kommen nicht an das Gefühl ran, das einen übermannt, wenn man den eigenen Text abgedruckt sieht. Ich möchte mehr davon, definitiv.

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Silence.

Juli 8, 2008

In here.

Stattdessen andere gute Sachen lesen. Zum Beispiel hier und hier und auch hier.

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Das ist mal real life.

Juli 3, 2008

Sarah und Marc crazy in Love.

Bei Selbstvermarktung, verzogenen Kindern, Selbstdarstellung und Lächerlichkeiten bin ich doch immer mit dabei. Seichte Unterhaltung. Der Platz vor dem Fernseher ist für die nächsten acht Donnerstage reserviert.

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Na los, stechen Sie zu.

Juli 1, 2008

Nachdem ich vor ein paar Tagen Frau serotonics spritzigen Artikel gelesen habe, musste ich sofort an mein eigenes kleines Problem mit langen, metallartigen Gegenständen denken.

Wenn ein Mensch mir große Angst machen oder mich gefügig machen will, dann muss er ein Gewitter herbeizaubern nur eine kleine Spritze rausholen und schon ist es um mich geschehen. In solchen Momenten ist es mir vollkommen egal, was für ein Bild derjenige, der das Machtwerkzeug in den Händen hält, von mir hat. Ich versuche alles nur erdenkliche, um das Unheil abzuwenden. Meistens lasse ich es dann doch über mich ergehen, aber niemals ohne Gegenwehr.

Ich glaube, die große Angst vor Spritzen und dem Blutabnehmen rührt aus der Kindheit. Eigentlich glaube ich es nicht nur, ich weiß es auch. Denn immer wenn ich an Spritzen denke, denke ich an einen sehr lauten Schrei. Mit etwa 8 Jahren lag ich einmal in der Notaufnahme eines Krankenhauses. Ich ließ alles über mich ergehen. Röntgen. Das abhören, dies abhören. Und dann kamen sie mit der Spritze. Aber weil mir zuvor noch nie Blut abgenommen wurde, rechnete ich mit einer ‘normalen’ Spritze. Die ich übrigens auch ohne weiteres akzeptiert hätte. Doch anstatt mir mitzuteilen, was man denn mit mir vorhatte, stachen sie einfach in meinen Arm. Einfach so. Ohne Vorwarnung. Ohne nichts. Und da habe ich wohl den raumfüllendsten Schrei meines Lebens ausgestoßen. Weil es nämlich ziemlich wehtat und ich damit nicht gerechnet hatte.

Geprägt durch dieses Ereignis spielt sich bei einer bevorstehenden Blutabnahme sinngemäß immer folgender Dialog zwischen mir und der Person, die das Blut aus mir raus holen will, ab:

Ich: Aber Sie machen das schön vorsichtig, ne?
Person: Jaja, mach ich schon. Ich mach das nicht zum ersten Mal.
Ich: Nee, nich einfach nur Jaja. Ich meine das ernst. Machen Sie das so vorsichtig wie Sie können!
Person: Ich hab Sie schon verstanden.
Ich: Das sagen alle. Und dann rammen sie die Spritze doch in meinen Arm hinein.
Person: Ich bin wiiirklich vorsichtig. (Setzt die Spritze an)
Ich: Nur noch mal kurz der Verständlichkeit halber. Ich hab mächtig Angst vor dem, was sie da tun. Wenn das jetzt weh tut, kann ich für nichts garantieren.

Solche und andere Dialoge führen desöfteren dazu, dass ich nicht ernst genommen werde. Was mir in Situationen dieser Art aber ehrlich gesagt ziemlich egal ist. Denn ich habe immer noch diesen Schrei im Ohr. Und der wird auch nie weggehen. Er ist auch der Grund, weshalb ich schon beim Lesen vom Blutabnehmen meine Armbeuge fest umklammere und mich am ganzen Körper anspanne. Wir haben alle unsere Schäden, nicht wahr?