Archiv für Mai 2008

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Kann bitte jemand den Stecker ziehen? Danke.

Mai 30, 2008

Ich bin gerade mit dem Fahrrad auf dem Weg nach Hause. Über mir ein klarer Sternenhimmel. Und dann das: Pausenlos erhellt sich der Himmel. Blitze! Und ich sage noch bevor ich losfahre: „Guck mal, was leuchtet denn da hinten? Das sind doch keine Blitze, oder? ODER?“ Die beste Beste: „Nein, ach Quatsch. Das blitzt doch nie so oft!“ Ich: „Das ist kein Gewitter, ne?! Jetzt mal ehrlich! Kein Gewitter, ODER?!?“ Die Freundin verneint und ich glaube ihr das. Dann fahre ich schön Fahrrad, über mir immer wieder erhellendes Licht. Ganz eindeutig Blitze. Ich fahre genau drauf zu, wie schön. Erwähnte ich, dass ich leichte Angst vor Blitzen habe? Und etwas nicht ganz so leichte Angst vor Blitzen mit Donner? Ich sah es schon kommen. Gewitter. Direkt über unserem Haus. Wo auch sonst. Aber dem war nicht so. Aber ich habe das ungute Gefühl, das kommt noch. Und wir haben die Nacht noch vor uns.

Meine Mutter sagte gerade so schön. Wenn man nur den Blitz sieht und keinen Donner hört, dann ist das Gewitter noch weiter weg. Wie schön. Dann kommt es bitte nicht hierher. Wer hat das denn eingeladen? 

Ich hoffe einfach, dass ich gleich in den tiefsten Tiefschlaf der Welt fallen kann und nichts mitkriege, falls es tatsächlich gewittern sollte. Bitte bitte! Ich meine das übrigens ernst. Bei Gewittern würde ich sogar freiwillig eine Spinne streicheln. So sieht das Angstverhältnis aus. Ansonsten ist Musikhören um 3 Uhr nachts doch auch was feines. Nur blöd, dass die Blitze dann immer das gesamte Zimmer erhellen.

Wenn ich groß bin ziehe ich irgendwohin, wo es keine Gewitter gibt. So.

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Äh. Achso.

Mai 29, 2008

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Unterhaltung.

Mai 28, 2008

Friseuse: „Und, was willst du nach dem Sommer machen?“

Ich: „Ich bewerbe mich wahrscheinlich auf Anglistik.“

Friseuse: „Äh. Anglistik? Was ist das?“

Ich: „Englisch.“

Friseuse: „Hihi, na, ich bin ja nicht umsonst Friseuse geworden, ne?“

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Die unendliche Geschichte.

Mai 26, 2008

Mich erreichte gestern zu später Stunde noch ein Stöckchen vom Dominik, über das ich mir seit gestern Abend den Kopf zerbrochen habe. Es soll laut Erfinderin Tshalina folgendermaßen funktionieren:

Ich möchte eine unendliche Geschichte schreiben. Jeder Blogger, der Bock hat, kann sich sozusagen einmischen und das Stöckchen aufnehmen und weiterverarbeiten. Ich möchte euch bitten, dass ihr die jeweiligen vorherigen Postings übernehmt, d.h. wenn jemand zu euch auf den Blog kommt, dann soll er nicht nur einen einsamen Satz oder möglicherweise zwei Sätze in einem Posting bei euch finden, sondern er soll die Story finden, so weit wie sie bereits gekommen ist. In einem Monat gibt es von mir ein Update mit der Story, so weit wie sie bereits erzählt worden ist. Bitte vergesst nicht, einen Kommentar oder Trackback zu hinterlassen, damit die Leser unseres kleinen “Experiments” nicht plötzlich mit einem großen Fragezeichen auf der Stirn verzweifelt nach dem Fortgang unserer Story suchen müssen.

 

Tommy erwachte in der Dunkelheit. Es war so stockdunkel, dass er nicht das Geringste sehen konnte. War er am Tag oder in der Nacht erwacht, fragte er sich. Langsam spürte er Panik in sich aufsteigen. Die Dunkelheit schloss Tommy ein, umgab ihn mit einer so undurchdringlichen Schwärze, dass er sich fragte, ob die vage Erinnerung an Licht, die es irgendwo in der Tiefe seines Gedächtnisses gab, vielleicht nur ein Traum sei. (Tshalina)

Obwohl er seine Augen aufriss, war dort nichts als schwärzeste Finsternis. Langsam richtete Tommy sich auf und begann, sich einen Weg zu ertasten in diesem Raum, der ihm völlig fremd erschien. Ist er vorher schon einmal hier gewesen? Er ist sich nicht sicher, denn er verspürte einen vertrauten Geruch in seiner Nase und er hörte Musik, sanfte und wohlklingende Musik. Er hörte sie ganz deutlich. Seine Ohren brachten ein paar Farben in die Dunkelheit. Es musste doch einen Weg hier raus geben. (Konna)

Tommy fragte sich, wie er überhaupt in diesen Raum gekommen war. Er konnte sich undeutlich an ein Fest erinnern, bunte Lichter, Musik, zwei Männer, Sirenengeheul, dann nichts mehr. Wo war er hier gelandet? Tommy fühlte in der Dunkelheit eine Wand, die er entlangging, bis seine Hände eine kühle, raue Oberfläche ertasteten. Eine Tür! Er drückte die Klinke herunter – die Tür war abgeschlossen. (Jakob)

Die Musik, die noch immer zu vernehmen war, schien jenseits dieser verschlossenen Türe ihren Ursprung zu nehmen. Tommy legte sein Ohr an das rissige Holz und versuchte die anderen Geräusche zu identifizieren, die sich unter die Töne mischten. Er hielt die Luft an. Das Pochen seines eigenen Pulses jedoch ließ ihn Sekunden später schwer durchatmen. Erneut nahm Panik von ihm Besitz. Er wollte hier raus, und das sofort. Mit einem Mal war ihm völlig egal wo die Musik herkam, oder was sich hinter dieser Tür verbarg. In dem Moment, als er sich aufrichten wollte, flog die Türe auf und traf Tommy mit voller Wucht auf der Schläfe. Wage konnte er noch ein helles Licht und den Umriss einer Gestalt ausmachen, bevor er taumelnd zu Boden sank. (lexxa)

Im Gegensatz zu seinem letzten Erwachen, war es dieses Mal so hell um ihn herum, dass es seine Augen sofort wieder zudrückte. Im gleichen Moment spürte er einen stechenden Schmerz im Kopf und versuchte sich zu erinnern was passiert war und wie er hier her kam. Ein Fest, Musik, ein dunkler Raum, die Holztür… Jemand muss die Tür ruckartig aufgemacht haben gerade in dem Moment wo er den Ausgang fand.
Noch einmal versuchte er seine Augen zu öffnen, das grelle Licht im Raum brannte in seinen Augen. Als er wieder etwas sehen konnte, erkannte er, dass er in einem Krankenhaus sein musste, neben ihm sass seine Freundin und lächelte ihn an. (Autor ohne Talent)

Alles war weiß. Die typische Sterilität eines Krankenhauses. Tommy richtet sich in seinem Bett auf, der Polster plusterte sich wieder auf. “Hallo.”, sagte seine Freundin, “Du hast ja lange geschlafen.” Er hatte also geschlafen, doch viel eher kam es ihm vor, als wäre er gerade erst aus einem monatelangen Koma erwacht. “Emilie.” Er stockte. Seine Stimme kam ihm unheimlich vor. Doch er wagte einen weiteren Versuch. “Emilie. Wa-, was mache ich hier?” Und sie begann ihm alles zu erklären und je länger sie sprach, desto unglaublicher und dubioser erschien ihm seine eigene Geschichte. (just4ikarus)

Er hörte Emilie aufmerksam zu, doch je mehr sie erzählte, desto weniger konnte Tommy glauben, dass das alles wirklich geschehen sein sollte. Die Bestellung von 70 Pizzen, ein Anruf mit verstellter Stimme beim BKA, ein Striptease bei den Nachbarn, und eine Bombendrohung im nahegelegenen Bahnhof. Das alles sollte auf sein Konto gehen. „.. und als die Polizei schließlich kam, hast du geschrien, dass du dich jetzt im Bunker verstecken wirst, und bist in den Keller gerannt, wo du dich selber eingesperrt hast.“ Er sah an Emilie vorbei aus dem Fenster, durch das helle Sonnenstrahlen in sein Krankenzimmer fielen. Jetzt, wo sie alles erzählt hatte, spürte er, wie die Erinnerungen des gestrigen Tages langsam zurück kamen. Es war ihm unangenehm und er hatte ein schlechtes Gewissen, dass Emilies Geburtstagsfeier so ausgegangen war. „Doch leider ist das noch nicht alles..“ (Sternengreiferin)

 

Ich weiß jetzt gar nicht so genau, wer das gerne weiterschreiben würde und wer überhaupt Zeit dafür hat. Ich wage mal einen Versuch und werfe das Stöckchen weiter zu Luca.

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Weisheiten. #8

Mai 25, 2008

Deutschland wird Europameister.

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Ein sinkender Stern.

Mai 24, 2008

Ich weiß nicht, ob früher einfach alles besser war. Oder ob ich es anders gesehen habe. Aber ich glaube, dass die Cometverleihung und sowieso allgemein Preisverleihungen im deutschen Fernsehen früher sehr viel netter anzuschauen waren.

Ich bin froh, dass ich gestern Abend nicht zuhause war und mir heute morgen die aufgenommene Version der gestrigen Cometverleihung anschauen konnte. Denn so konnte ich die zweistündige Sendung auf 15 Minuten komprimieren. Es macht wirklich keinen Spaß mehr, die Show zu gucken. Zum einen war Oliver Pocher ein grottenschlechter Moderator. Der selten einen passenden Konter auf den Lippen hatte, was sehr deutlich wurde, als Mark Medlock ihm mal die Meinung gesagt hat. Ob so eine Preisverleihung jetzt der richtige Ort dafür ist, wage ich zu bezweifeln. Aber vielleicht lag es dem guten Mark ja schon lange auf dem Herzen, wer weiß.

Selbstverständlich kann es nicht so wie früher sein, weil ich nur etwa 30 Prozent der dort auftretenden Künstler auch wirklich höre. Früher war das anders. Aber an sich habe ich kein Problem damit, mir auch mal fünf Minuten einen Auftritt von Sido anzuschauen. 

Aber die Cometverleihung ist einfach etwas geworden, was sie früher nicht war. Nämlich unwichtig. Der Comet ist ein so unwichtiger Preis, das man am nächsten Tag wahrscheinlich schon wieder vergessen hat, dass man ihn gewonnen hat. Er sagt nichts über Erfolg, Qualität oder seinesgleichen aus. Es zeigt lediglich, welche Band die internetaffinste Fanbasis hat. Wen wundert es da nicht, dass Tokio.Hotel vier von sechs Cometen gewonnen haben. 

Ich weiß auch nicht, warum ich mir Sendungen wie diese immer noch anschaue, wo ich doch sonst kaum fernsehe. Aber ich weiß noch, wie viel Spaß ich damals beim Zusehen hatte und hoffe jedes Mal vergebens, dass es dieses Mal vielleicht doch ein bisschen besser wird.

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Lesesitzung.

Mai 21, 2008

Ich sitze hier seit anderthalb Stunden, gut versorgt mit Chips und einem Magnum, und lese Fräulein Frau Amis Blog von hinten nach vorne.

[Aus der Kategorie: Wenn Abiturienten zu viel Zeit haben] [Aber es lohnt sich! :)]

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Heute mal keine Traumdeutung. Bitte.

Mai 21, 2008

Erwähnte ich, dass ich immer noch sehr bunt und wirr träume?

Heute Nacht hielt ich mich in der Schule auf. Ich war zu spät zur ersten Stunde und bin den leeren Gang langgestratzt. Auf einmal kam mir der gute Bill Kau.litz entgegen. Er trug ein kleines, rotes Cocktailkleid. Als er an mir vorbeiging, konnte ich mich nicht zurückhalten und habe ihn laut ausgelacht. (Er sah wirklich bizarr aus). Dann habe ich aber gemerkt, dass das unhöflich ist und ihm ein „Entschuldigung“ hinterhergeworfen. Er hat sich umgedreht und freundlicherweise auch „Entschuldigung“ gesagt. Ich weiß nicht, wieso, aber gut.

Dann bin ich endlich in den Raum gekommen, in den ich wollte. Da hatte ich Französischunterricht. Soweit ich mich erinnere, haben wir einen Film geguckt. Ich habe mich dann also in die letzte Reihe gesetzt, wo auch meine Lehrerin saß. Die saß dann am Ende neben mir. Und hatte zufällig auch ihr Baby dabei (das sie gar nicht hat). Das Baby war ungefähr zwei Monate alt. Was es aber nicht daran gehindert hat, nach ein paar Minuten anzufangen, Englisch mit seiner Mutter zu reden.

Wie ich gesagt habe, sehr wirr. Bitte nicht vorschnell über mich urteilen. Eigentlich gehts meinem Kopf gut ;)

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Get happy. Go shopping.

Mai 20, 2008

Es ist 8.19 Uhr und ich bin vor exakt 19 Minuten aufgestanden. Für manche mag das spät sein. Aber ich schlafe normalerweise noch tief und fest um diese Uhrzeit. Und warum bin ich dann also wach? Rischtisch: Weil ich gleich shoppen gehe. Und das ist am allertollsten, wenn die Stadt LEER ist. Da nehme ich sogar den Schlafverlust in Kauf. Schalala.

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Glückskeks.

Mai 19, 2008