Archiv für April 2008

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Job zu vergeben.

April 27, 2008

Ich habe einen Job zu vergeben. Allerdings muss ich sagen, dass es kein besonders toller Job ist. Was auch der Grund ist, weshalb ich ihn gerne loswerden würde. Ausgesucht habe ich ihn mir übrigens auch nicht. Hätte ich die Wahl gehabt, wäre ich lieber arbeitslos geblieben, so viel steht fest. Er ist ziemlich anstrengend und kann man manchmal an die Nerven gehen. Man sollte definitiv nicht so emotional sein, wie ich es bin. Sonst ist man eindeutig der falsche Mensch für diesen Job. Die Hauptaktivität ist eigentlich Verteilen. Und genau das hängt mir wirklich zum Hals raus. Ich möchte nicht mehr. Also, wenn jemand Interesse hat, die Körbe stehen bei mir.

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Weisheiten. #6

April 27, 2008

Eine gute Party ist eine Party, auf der im Laufe des Abends „Durch den Monsun“ gespielt wurde.

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Extremelearning.

April 25, 2008

 

 

Ich bin schwer am Überlegen, ob ich mich nicht noch schnell beim Guinessbuch der Rekorde anmelden soll. 100 Seiten Biologie in zwei Tagen. Nicht, dass ich es schon beherrschen würde, aber man weiß ja nie, was der Tag noch so bringt. Und ich hoffe für diesen Tag, dass er noch so eines bringen wird, denn ansonsten wird das morgen eine Katastrophe. Wenn es allerdings so sein sollte (nur mal hypothetisch), dass ich die Klausur morgen auch ganz ordentlich hinter mich bringe, obwohl ich alles nur innerhalb von zwei Tagen gelernt habe, dann lache ich. Und zwar sehr laut. Und diejenigen aus, die schon vor drei Wochen angefangen haben.

Aber vielleicht sollte ich erstmal nicht ganz so große Tön spucken. Ich mach mich dann mal wieder auf den Weg zur Evolution.

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X in Abhängigkeit von Z.

April 19, 2008

Wenn ich weiß, dass das Glück eines anderen Menschen von mir abhängt, ist es dann meine Verantwortung, diesen Menschen glücklich zu machen?

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Morgen. 8.10 Uhr.

April 16, 2008

Mathe Abitur.

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Hallo liebes Schreiben,

April 15, 2008

 

ich sage es dir ganz ehrlich: Du fehlst mir. Ich merke erst jetzt, wie sehr ich dich brauche. Jetzt, wo ich so selten zu dir komme.

Ich merke, dass ich dich brauche. Gerade jetzt bräuchte ich dich am dringendsten. Es hat sich so viel angestaut, was jetzt irgendwo zwischen Gehirn und Fingern warten muss. Weil ich nicht die Zeit und die Nerven habe, mich vollkommen auf dich einzulassen. 

Du bist meine Möglichkeit mich zu entspannen. Oder mich völlig außer Fassung zu bringen. Über dich kann ich Aggressionen abbauen. Und gerade jetzt, wo ich nicht dazu komme, merke ich, wie sehr du mir fehlst.

„Man merkt erst nach einer gewissen Zeit der Trennung, wie sehr man den anderen wirklich liebt“, sagte mir erst vor einigen Tagen eine mehr oder weniger weise Person. Ob das stimmt, was sie sagt, kann ich nicht sagen. Aber dass es bei dir und mir stimmt, liebes Schreiben, da bin ich mir ganz sicher. Ich kann nicht ohne dich. Und ich zähle schon die Tage, wenn ich den Kopf mal wieder freikriegen muss und mir die Luft dazu gelassen wird, das auch zu tun.

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Der Montag danach.

April 14, 2008

14 Stunden geschlafen und ich fühle mich wieder wie ein Mensch. 

Ein kurzes Resümee des Wochenendes fällt folgendermaßen aus:
Zu viel Alkohol. 
Zu viel verpasst.
Zu viel SMS.
Zu viel kein Schlaf.

Und außerdem hat sich jemand einen der letzten Titel schwer zu Herzen genommen. Ich wars nicht. Aber nun gut. Was muss, das muss.

Aber gefallen hats mir trotzdem. 

Ich geh Mathe lernen. Oder Durch den Monsun hören. Mal gucken.

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Halt mich. Fest.

April 11, 2008

You know what I’m going to say

Before my mouth even makes a sound

And that’s why we make a good You and Me

 

[Plain White T's "You and Me"]

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Halt mich. Wenn du kannst.

April 10, 2008

Jetzt ist sie fast weg. Die große Konstante in meinem Leben.

Nie mehr Hausaufgaben und nie mehr zum Nachmittagsunterricht gehen müssen. Nie mehr Kreide holen und nie mehr in der Pausenhalle sitzen. Nie mehr Blödsinn machen und in Freistunden rumgammeln. Was habe ich die Schule in manchen Momenten verabscheut und gehofft, ein Wirbelsturm würde sie eines Tages mitnehmen oder der Sommer wäre so heiß, dass im nahegelegenen Wald ein Brand ausbrechen würde, der die Schule gleich mitflachlegt. Aber heute, als ich zum letzten Mal Unterricht in dieser Einrichtung hatte, da überkam mich zum ersten Mal so etwas wie Wehmut.

Die Schule ist wie eine lange, stabile Holzstange. Am Anfang muss man sich an ihr festklammern, um einigermaßen aufrecht zu stehen. Doch mit der Zeit lernt man, die Stange immer mehr loszulassen und steht am Ende nur noch angelehnt da. Und jetzt ist die Stange auf einmal weg. Nichts, was einen mehr hält. Nichts, an dem man sich zur Not stützen kann. Natürlich gibt es andere Möglichkeiten, aber wenn eine jahrelange Haltemöglichkeit von heute auf morgen nicht mehr da ist, dann ist die Leere spürbar. 

„Ach komm, immer hast du gesagt, du freust dich, wenn die Schule endlich vorbei ist!“, höre ich die echoende Stimme der Schule in meinem Kopf. Und es stimmt. Wie habe ich die Schule an manchen Tagen gehasst. Ich musste Vorträge halten, die ich nicht halten wollte. Ich musste Bücher lesen, die ich niemals freiwillig in die Hand genommen hätte. Natürlich freue ich mich, dass ich es nun endlich fast geschafft habe. Aber die Leere, die danach kommt, lässt mich jeglichen Schulzwang zurückwünschen.

So viele lustige Stunden. So viel Spaß. Aber auch so viel Verzweiflung, Stress und Ärger. An einem Ort. 13 Jahre lang. Zwei Drittel meines Lebens habe ich an diesem Ort verbracht. Kein Wunder also, dass man zunächst glaubt, man könne nicht ohne. Wahrscheinlich ist es normal, dass man ohne Holzstange im Rücken zuerst ein bisschen taumelt. Aber nach einiger Zeit fängt sich jeder. Bestimmt.

Solange reiße ich mich zusammen, morgens nicht zusammen mit meiner Schwester aufzustehen und mich zu ihr in den Unterricht zu schmuggeln. Oder den Brief an den Schulleiter abzuschicken, in dem ich um Wiederholung des Schuljahrs bitte.

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Blogger-Träume.

April 10, 2008

Von-Bloggern-geträumt-Strichliste: I I I I