Archiv für März 2008
März 31, 2008
Also, falls jemand von euch irgendwann mal eine Kunstaufgabe machen muss, dann rate ich demjenigen ab, sich freiwillig dazu zu entscheiden, eine kubistische Fotocollage zu basteln.
Ich bin jetzt endlich fertig damit, und es sieht trotzdem nicht so aus, wie ich das wollte. Aber so ist das eben.
Weil ich schon wusste, dass mich das ein wenig unglücklich machen würde, habe ich heute nachmittag vorgesorgt und mich selber sehr glücklich gemacht. In Form von ungesundem Essen. Erst gabs mein allerliebstes Lieblingseis. Dazu Cola. Ohne Light, versteht sich. Und so ein Stück vom kalten Hund. Und dann eine Stunde später eine groooße Portion Pommes mit Ketchup und Mayo und zwei Würstchen. Und jetzt hätte ich Lust auf ein Löffelei, aber ich habe leider keins mehr. Das Verlangen muss ich wohl mit ein paar Schlucken Cola kompensieren. Die muss ja schließlich alle werden.
Noch was? Achja. Aus reiner Spontanität schicke ich der Pia mal fette Gesichtswurst-Grüße!!!
Das wars. Achja. Mathe 11 Punkte. Ich gratuliere mir mal eben selber.
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März 30, 2008
Ich weiß jetzt, dass ich mich vor allem an den kleinen, sinnlosen Dingen des Lebens am meisten erfreuen kann. Ein Video auf Youtube. Ich habe es gestern Abend ungefähr zehn Mal angeguckt und jedes Mal so gelacht, dass mir die Tränen kamen. Und jetzt musste es eben noch mal sein. Herrlich. (Achso. Nein, leider kann ich euch nicht sagen, welches. Erst, wenn ich es nicht mehr lustig finde. Dann vielleicht. Bis dahin lache ich weiter.)
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März 28, 2008
Dein Zimmer ist echt gemütlich. Ich will auch so eins, mir gefällt das total!
Nachdem mir das jetzt schon die bestimmt sechste Person gesagt hat, fühle ich mich geschmeichelt. Ja, ist gar nicht so schlecht hier. Schön bunt. Mit viel Farbe an der Wand. Und Sternen. Aber na ja, die anderen wohnen hier ja auch nicht. Und verbringen auch nicht mindestens 8 Stunden (ohne Schlaf) am Stück in diesem Raum, wenn sie sich auf ihr Abitur vorbereiten.
Ich geh jetzt ins Bett. Und vorher schön Taylorpolynömchen zählen.
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März 28, 2008
„Herzlich willkommen bei Zukunfts Airlines! Bitte nehmen Sie eine aufrechte Sitzhaltung ein und schnallen Sie sich an. Das Flugzeug startet in wenigen Momenten in Richtung ihrer persönlichen Zukunft!“
Unruhig rutsche ich in meinem Sitz auf und ab. Das Geräusch, das erklingt, als ich den Anschnallgurt in das Gurtschloss hineinschiebe, erscheint mir unnormal laut. Was geschieht hier eigentlich? Mir wird erst in diesem Moment bewusst, dass ich inmitten zweier Leute im vorderen Teil eines Flugzeugs sitze. Rechts neben mir, am Fenster, sitzt ein junger Mann mit kurzem schwarzen Haar, der lässig die Beine übereinander geschlagen hat und aus dem Fenster sieht. Links von mir sitzt ein junges Mädchen, das nicht älter als 16 ist. Sie hat ihren Kopf an den Sitz gelehnt und die Augen geschlossen.
Ich fahre mit den Händen über mein Gesicht. Unter mir spüre ich plötzlich eine leichte Vibration und als ich aus dem Fenster sehe, bemerke ich, dass sich das Flugzeug in Bewegung gesetzt hat. Es rollt über die Startbahn und hebt schließlich vom Boden ab. Mein Blick haftet auf den immer kleiner werdenden Häusern. Was geht hier vor sich?
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März 25, 2008
Heute ist schon bessere Laune am Start. Ein bisschen Mathe gemacht, die Klausur am Samstag soll schließlich was werden. Und mit den Gedanken schon in der Nacht, welche mit den Herzmenschen verbracht wird.
Bis dahin steigere ich die Laune noch ein bisschen und tippsele ein paar von diesen lustigen Gedanken aus meinem Kopf in den Computer. Jaja.
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März 24, 2008
Heute ist ein furchtbarer Tag. Ich möchte weinen. Nichts klappt. Alles ist blöd. Es schneit.
[Edit: Ich dachte, vorhin wars schon schlimm.]
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März 22, 2008
Erwähnte ich eigentlich, dass ich in den vergangenen drei Wochen zwei Mal verdammtes Glück gehabt habe?
Das erste Mal stand ich mit der besten Besten, ihrer Schwester und deren Freundin an der Bushaltestelle, als wir auf dem Weg ins Fußballstadion waren. Das war der Tag an dem die gute Helga oder wie sie hieß, diese Sturmsau, über die Stadt gefegt hat wie sonst was. Und wo’s in der Nacht immer diese Gewitter zum Unter-der-Bettdecke-Verschwinden gab. Jedenfalls war es an diesem Tag alles andere als windstill. Die Bushaltestelle besteht aus fünf oder sechs einzelnen Glasplatten, die eine Bank umgeben. Und auf einmal kam so eine starke Windböe, dass eine ganze Glasplatte (die sind so 2m hoch und 1m breit) aus der Ankerung gehoben wurde und nach vorne gekippt ist. Obwohl wir alle direkt davor standen, war nichts bis auf ein paar Scherben in unseren Haaren zu finden. Und auch von den anderen Menschen, die dort noch auf den Bus gewartet haben, hat sich keiner verletzt.
Der zweite Schutzengel war dann eine Woche später ebenfalls mit mir und der besten Besten unterwegs. Wir sind mit dem Auto zu Freunden gefahren und haben das Auto ein bisschen weiter vom Haus geparkt, weil wir nicht wussten, wie man in deren Straße kommt. Es war ein schicker Mercedes an einer relativ gut befahrenen und begangenen Straße. Der stand dort also abends drei Stunden lang alleine. Mit komplett offenem Beifahrerfenster. Und es ist nichts weggekommen. Gar nichts.Wer auch immer da auf uns aufgepasst hat, ich bin sehr dankbar dafür.
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März 20, 2008
Nachdem ich nun jeden Tag sehnsüchtig zum Briefkasten gegangen bin, lag heute endlich die Postkarte für mich im Briefkasten. Die Pia hat mir eine schöne Karte zugelost über die ich mich sehr gefreut habe:

Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wessen Karte ich wohl bekomme und ob ich das Blog derjenigen Person wohl kennen würde. Ich darf mich also als heimliche Leserin vom Gedankenzoo outen :). Vielen Dank, liebe serotonic für die schöne Karte und die netten Worte. Und vielen Dank an Pia für diese schöne Aktion!
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März 16, 2008
Vier Mädchen. Eine Maus.
Wer hat mehr Angst?
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März 12, 2008
Es war ein bisschen verquer. Und alles gleichzeitig, möchte man meinen. Jedenfalls fühlte es sich so an. Das Wichtigste für mich war, pünktlich zum Sport zu kommen. Es war der Tag des 2000m-Laufs und ich war schon sehr spät dran. Ich schnappte mir also meine Sachen, lief los und merkte erst unten, dass ich meine Schuhe vergessen hatte. Also drei Etagen wieder hoch. Auf dem Weg nach oben traf ich meine kleine Schwester mit einem Nachbarn, der ihr anhand ihrer beiden unterschiedlichen Nachnamen (er hieß Esperanza) erklärte, warum sie nicht verwandt seien. Ich bin währenddessen zurück in die Wohnung, hab meine Schuhe geholt und bin wieder los. Unten angekommen, gemerkt, dass die Wasserflasche noch oben steht. Also der ganze Scheiß nochmal. Und das ging mir dann noch ein weiteres Mal so, bis ich beschloss, mit dem Fahrrad zum Sportplatz zu fahren. Ewigkeiten nach dem Schlüssel gesucht. Nebenbei im Fernsehen eine Show von Stefan Raab gesehen, bei der er sich mit Rick Kavanian einen ordentlichen Fight lieferte. Und zwar in Karate. Beide hatten Salat auf dem Kopf (und ich meine keinen Salatkopf, sondern richtig schön fertig geschnippelten, bunten Salat) und derjenige sollte gewinnen, der dem anderen zuerst den ganzen Salat vom Kopf gekickt hatte. Hat mich aber nicht weiter interessiert, denn ich musste ja los. Auf dem Weg zum Sportplatz fiel mir dann ein, dass meine beste Beste ja zur selben Zeit gerade am Flughafen stand, weil sie für ein Jahr als AuPair nach Amerika gehen wollte. Und dann bin ich aufgewacht.Sollte ich mir Sorgen um meinen Geisteszustand machen?
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